© IFU Institut für Unternehmenswerte I 2020

 

Die Initiative

GESUNDE UNTERNEHMEN

 

Die Initiative Gesunde Unternehmen setzt sich für mehr Gesundheitsmaßnahmen in Unternehmen ein, sensibilisiert Unternehmen für die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), gibt Impulse und begleitet Unternehmen auf dem Weg zu einem Gesunden Unternehmen.


Mit der Auszeichnung Gesunde Unternehmen werden gute Unternehmensbeispiele in den Kategorien Bronze, Silber, Gold und Platin sichtbar und im Branchenbuch der Gesundheit können Unternehmen regionale Experten in den vier Aktionsfelder der Initiative finden.

 

Machen Sie mit und werden Sie Teil der bundesweiten Gesundheitsbewegung!

Grußworte

© Bundesregierung / Bergmann

Durch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden mittlerweile mehr als eine Million Beschäftige pro Jahr erreicht. Angesichts eines rasant steigenden Fachkräftebedarfs und älter werdender Belegschaften ist dies ein gutes Zeichen.

Die Unternehmen haben erkannt, dass nicht nur ihre Attraktivität als Arbeitgeber sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit steigt, wenn
sie das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten nachhaltig verbessern und arbeitstypischen Erkrankungen vorbeugen. Auf diese Weise vermeiden sie nicht nur Kosten aufgrund von Krankheit und Fehlzeiten, sondern profitieren auch von einer verbesserten Leistungsfähigkeitihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Investitionen in die Gesundheit der Belegschaft sind also Investitionen in die Zukunft.

Die Initiative „Gesunde Unternehmen“ ist deshalb ein wertvoller Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

 

 

 

 

 

Sigmar Gabriel
Bundesminister für Wirtschaft und Energie

© Bundesregierung / Steffen Kugler

Erleben Beschäftigte ihre Arbeit als sinnstiftend und ihren Arbeitgeber am Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interessiert, wirkt sich dies nachweislich vorteilhaft auf die Gesundheit der Beschäftigten aus. Gesunde Mitarbeiter wiederum sind das Fundament für den wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Unternehmens. Von den breitgefächerten Möglichkeiten, die die betriebliche Gesundheitsförderung bietet, profitieren somit alle Beteiligten. Diese Erkenntnis greift die Initiative „Gesunde Unternehmen" auf. Unterstützung findet sie dabei durch den Deutschen Olympische Sportbund.


Betriebliche Gesundheitsförderung steht auch im Fokus des in diesem Jahr beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention. Mit ihm sehen wir vor, dass die Krankenkassen ihr Engagement in den Lebenswelten deutlich ausweiten. Dazu zählen neben Kitas, Schulen oder Kommunen auch die Betriebe. Darüber hinaus sollen regionale Koordinierungsstellen gerade den kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu den Angeboten der Krankenkassen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erleichtern.


Neben den richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen ist für den Erfolg der betrieblichen Gesundheitsförderung die Unterstützung der Unternehmen entscheidend, damit ein Projekt erfolgreich verlaufen kann. Denken Sie beispielsweise an die Förderung eines gesunden Kantinenessens: Hier braucht es ein Konzept zur Umsetzung und es braucht auch ganz praktische Unterstützung, wenn das Unternehmen die einzelnen Schritte gehen will. Dafür sind die Krankenkassen ein wichtiger Partner und je kleiner das Unternehmen ist, umso bedeutsamer ist diese Unterstützung. In diesem Sinne begrüße ich das Engagement der Initiative „Gesunde Unternehmen“ für die Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland und wünsche für die weitere Arbeit viel Erfolg.

 

 

 

 

 

Hermann Gröhe
Bundesminister für Gesundheit
Mitglied des Deutschen Bundestages

Fast jeder von uns weiß: Regelmäßige körperliche Aktivität trägt maßgeblich dazu bei, gesund zu sein, zu bleiben und zu werden. Wir, der DOSB, nehmen mit den Sportangeboten in unseren 98 Mitgliedsorganisationen und den rund 90.000 Sportvereinen unsere gesellschaftliche Verantwortung in Bezug auf Gesundheitsförderung und Prävention bereits seit vielen Jahren wahr. Mit unseren Aktivitäten im Handlungsfeld Sport und Gesundheit leisten wir so einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung der Bevölkerung. Nicht nur in der Freizeit, auch am Arbeitsplatz spielt Gesundheit eine immer wichtigere Rolle. Der demographische Wandel, der Fachkräftemangel und Arbeit bis 67 fordern zunehmend dazu heraus, sich mit dem Thema Gesundheitsförderung und Prävention intensiver auseinanderzusetzen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass es wichtig ist, in die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu investieren und gesundheitsfördernde Maßnahmen, wie z.B. Gesundheitssportangebote, anzubieten.

Sportvereine können ideale Kooperationspartner für Betriebe, Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und andere Organisationen sein, wenn es darum geht, die Gesundheit und Aktivität der Belegschaft durch qualitätsgesicherte und kostengünstige Sport- und Bewegungsangebote nachhaltig zu fördern. Weitere Vorteile einer Kooperation zwischen Unternehmen und Vereinen liegen in den gut ausdifferenzierten und nahezu flächendeckenden Vereinsstrukturen.


Zudem hat der gemeinwohlorientierte Sport in den letzten fünfzehn Jahren Gesundheitssportprogramme, wie z.B. das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT und das Qualitätssiegel SPORT PRO FITNESS, etabliert. Es existieren somit im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention flächendeckend vielfältige Angebote, die im Rahmen von betrieblicher Gesundheitsförderung durchgeführt werden können.

Wir unterstützen die Initiative „Gesunde Unternehmen“, denn sie trägt dazu bei, die Vernetzung zwischen Unternehmen und Sportvereinen stärker voranzutreiben – und damit können wir gemeinsam dem Ziel von einer bewegten und gesunden Gesellschaft ein Stück näher zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Alfons Hörmann,
Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes

Eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Faktor für ein gesundes und langes Leben. Nur wer gesund und fit ist, kann sein Leben in vollen Zügen genießen. Sich gesundheitsfördernd zu ernähren ist in jedem Lebensumfeld und -abschnitt von Bedeutung – und nicht zuletzt am Arbeitsplatz. Gerade hier ist es wichtig, mit einer ausgewogenen Ernährung die eigene Leistungsfähigkeit positiv zu beeinflussen.

Im Betrieb könnte dies heißen: Morgens auf dem Weg zum Arbeitsplatz noch schnell ein belegtes Vollkornbrötchen oder ein frisches Müsli in der Cafeteria holen, Mittags zusammen mit den Kollegen in dem hell und freundliche gestalteten Betriebsrestaurant  einen leckeren Salat oder ein Curry mit viel Gemüse essen und für den Nachmittag einen Obstsalat mitnehmen. Und dass dies nicht nur eine Phantasie, sondern immer häufiger für immer mehr Berufstätige Realität ist und wird, steht auch im Fokus der Initiative „GESUNDE UNTERNEHMEN“. Zunehmend erkennen Unternehmen, dass eine ausgewogene Ernährung, in entspannter Umgebung genossen, ein wichtiger Beitrag für einen erfolgreichen Arbeitsalltag ist. Das heißt: Der Baustein „Gesunde Ernährung“ wird immer mehr zu einer Säule der betrieblichen Gesundheitsförderung.

 

Diese Entwicklung begrüßt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. ausdrücklich, setzt sie sich doch seit Jahren für eine gesundheitsfördernde Verpflegung in Betrieben ein. Ein Meilenstein dafür war die Entwicklung des „DGE-Qualitätsstandards für die Betriebsverpflegung“, aus dem sich eine ganze Reihe von Aspekten im Kriterienkatalog „GESUNDE ERNÄHRUNG“ wiederfinden. Die DGE sieht daher in der Kooperation mit der Initiative „GESUNDE UNTERNEHMEN“ eine gute Möglichkeit, sich gemeinsam für ein gesundheitsförderndes Speisenangebot am Arbeitsplatz einzusetzen.

Dr. Helmut Oberritter

Geschäftssführer

Deutsche Gesellschaft für Ernährung